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- 21.6.2010: Father's Day im District
- 14.6.2010: Der Vegas Blog vom Doc ist wieder da
- 5.1.2010: Time to say Goodbye
- 9.7.2009: Der Main Event – Mein Videoblog von der WSOP Teil 7
- 4.7.2009: Prolog zum Main Event – Mein Videoblog von der WSOP Teil 6
- 27.6.2009: Finaltisch im Omaha Hi/Lo – Mein Videoblog von der WSOP Teil 5
- 20.6.2009: Racing-Battle mit Henning Pohl – Mein Videoblog von der WSOP Teil 4
- 15.6.2009: Golfbattle mit George Danzer – Mein Videoblog von der WSOP Teil 3
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Archive für Dezember 2006
UK Open 2006 auf DSF
25.12.2006 von Michael Keiner.
Für alle, die die Feiertage zuhause verbringen, ein kleiner Fernsehtipp. Ab 26. Dezember 2006 werden die 888.com UK Poker Open 2006 auf DSF ausgestrahlt, diesmal auch mit deutscher Beteiligung. Michael Körner, deutscher Kommentator bei DSF hat eigens für diesen Event die Seiten gewechselt und ist in 2 Folgen als Spieler zu sehen. Clemens Schick, deutscher Schauspieler und jüngst im neuen James Bond Film „Casino Royale“ zu bewundern, gibt auch am Pokertisch sein Bestes. Neben meiner Wenigkeit ist als 4. Deutscher auch noch Stefan Heinrizi mit von der Partie, der sich online über PacificPoker qualifiziert hat. Die Folgen mit deutscher Beteiligung sowie die Halbfinal- und Finaltische werden von Michael Körner und mir gemeinsam für DSF kommentiert. Hier ein Auszug aus der Programmvorschau:
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Der Poker Nations Cup geht in die nächste Runde
22.12.2006 von Michael Keiner.
Die Performance des deutschen Teams beim 888.com Poker Nations Cup 2006 hat nicht nur deutschsprachige Pokerfans vor den Bildschirmen in ganz Europa begeistert. Jetzt ist es offiziell: Der Poker Nations Cup, diesmal gesponsert von PartyPoker, geht 2007 in die nächste Runde. Vom 29. Januar bis 02. Februar 2007 wird das Spektakel wieder von Presentable Ltd. in Cardiff/Wales produziert werden. Mit von der Partie sind erneut Deutschland, Dänemark, Schweden, England und USA. Anstelle Irlands wird ein holländisches Team antreten.
Ich wurde wieder zum Captain der deutschen Mannschaft ernannt. Ebenfalls kämpfen für unser Land werden wieder Katja Thater und Roland Specht, die schon in 2006 eine grandiose Leistung gezeigt haben. Neu im Team ist Eddy Scharf, zweimaliger Omaha-Weltmeister und 15. des WSOP Main Events 2004 und Benjamin Kang, Zweiter des European Poker Masters Events in Paris, der in dieser Saison mit zahlreichen Finaltischen bei internationalen Turnieren eindrucksvoll seine Zugehörigkeit zur deutschen Pokerelite unter Beweis gestellt hat. Zu unserem Team wird sich noch ein Online-Qualifikant gesellen, der aber bisher noch nicht ermittelt wurde.
Unser Team ist äußerst motiviert und wir gehen mit hohen Erwartungen an den Start. In 2006 wurden wir Zweiter, in 2007 wollen wir es besser machen!
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Christmas Poker Festival der Spielbank Wiesbaden
20.12.2006 von Michael Keiner.
Zu einem echten Pokerfestival hatte die Spielbank Wiesbaden vom 15. bis 18. Dezember eingeladen. Insgesamt 4 No Limit Holdem Turniere mit einem Buy-in von € 300.-, € 600.-, € 250.- und € 400.- standen auf dem Programm. Im Gegensatz zu den regelmäßigen Montagsturnieren versprachen die etwas höheren Buy-ins ebenfalls einen etwas höheren Preispool und außerdem konnte man für diese Turniere einen Startplatz schon vor der sonst üblichen 7 Tage Frist reservieren. Keine Frage, dass ich hier mit von der Partie sein wollte. Die Anzahl der Startplätze war auf 70 Teilnehmer limitiert und, wie kaum anders zu erwarten, war der € 300.- Event am Freitag bereits im Vorfeld ausgebucht. Die Pokercrew in Wiesbaden hat ja schon einige Routine in der Durchführung größerer Turniere. Jede Woche finden hier reguläre Events für erfahrene Spieler und auch Neulinge statt. Die Veranstaltungen werden derart gut von der Fangemeinde angenommen, dass alle Turniere fast immer ausgebucht sind. Trotz des Massenandrangs an Spielern läuft die Organisation wie geschmiert. Gute Leistungen sprechen sich halt schnell herum und so strömen immer mehr Pokerbegeisterte aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in dieses Mekka. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass die Wiesbadener Turniere völlig ohne Teilnahmegebühr veranstaltet werden. Die Buy-ins werden komplett wieder als Preisgeld ausgeschüttet, man erwartet lediglich ein kleines Trinkgeld für die Angestellten von den Siegern „im Geld“.
Die eigentliche Professionalität des Wiesbadener Managements spiegelt sich auch in der Struktur der Veranstaltungen wider. Sie bringen das Kunststück fertig, 1-Tagesturniere auf die Beine zu stellen, die um 3:30 Uhr morgens beendet sein müssen, ohne dass sich die Spieler über zu schnelle Blindsteigerungen beschweren können. Natürlich klappt das nur, wenn die Dealer einen sehr hohen Ausbildungsstandard und die entsprechende Kompetenz mit sich bringen. Und das wurde einmal mehr beim Christmas Poker Festival unter Beweis gestellt. Während des gesamten Events ist mir nicht ein einziger Croupier aufgefallen, der eine Nachschulung nötig hätte!
Bei solchen Voraussetzungen sollte man eigentlich ein paar anständige Resultate in den einzelnen Turnieren erwarten dürfen. Relativ „normal“ ging das € 300 Turnier am Freitag für mich los. Nach etwa 2 Stunden und 4 gespielten Levels konnte ich meine Chips knapp verdoppeln, ohne mich auf irgendeine direkte Konfrontation einlassen zu müssen. Nachdem die ersten Tische durch das ständig schrumpfende Teilnehmerfeld aufgelöst wurden, fand ich mich plötzlich in einer Runde platziert, die im Vergleich zum restlichen Turnier hauptsächlich durch überdurchschnittlich hohe Aktivität und Aggressivität glänzte. Meine Preflop Raises wurden meistens mit kräftigen Reraises beantwortet und ich war gezwungen, wesentlich tighter als zu Beginn des Turniers zu spielen. Mit Blinds von 400/800 und einem Tablestake von 7.400 sah ich meine Chance in Form von einem Pocketpaar 10 kommen. Preflop erhöhte ich in mittlerer Position auf 3.200 und wurde sofort vom nächsten Spieler all-in geraist. Angesichts der Potgröße und meiner verbliebenen Chips von „nur“ 4.200 entschied ich mich in der Hoffnung auf 2 Overcards bei meinem Gegner zum Call. Die Hoffnung wurde aber sofort enttäuscht, als ich mir K-K ansehen durfte. Keine Hilfe am Board und das war es dann für mich, ab zum Cashgame in die Pot Limit Omaha Partie.
Der Mainevent mit einem Buy-in von € 600.- startete am Samstag ebenfalls um 20 Uhr, war aber als Zweitagesveranstaltung ausgeschrieben. Bei Erreichen der letzten 20 Teilnehmer sollte das Turnier gestoppt und am nächsten Tag um 17 Uhr fortgesetzt werden. Relativ früh in der Anfangsphase hatte ich ordentlich Glück und floppte ein 9er Set, mit dem ich mich aufdoppeln konnte. Bei zugegebenermaßen etwas passiven Mitspielern war es nicht schwer, anschließend die Kontrolle am Tisch zu übernehmen und als das Turnier gegen 1 Uhr morgens mit noch 20 Spielern gestoppt wurde, war ich mit 69.700 Chips zweiter Chipleader, der Durchschnitt lag bei 24.000. Natürlich keimten zu diesem Zeitpunkt schon gewisse Hoffnungen auf den Turniersieg auf. Leider änderte sich die Situation am nächsten Tag drastisch, als ich gegen 17 Uhr wieder auf der Matte stand. Die Neuverteilung der Sitzplätze brachte den Chipleader an meinen Tisch. Es handelt sich um einen äußerst sympathischen Zeitgenossen, der aber leider, vorsichtig ausgedrückt, als „unbluffbar“ gilt. Furchtlos callte er nahezu jedes Raise, war in etwa 80 % aller Spiele involviert und hatte den Lauf seines Lebens. Sechsmal in Folge konnte er als Underdog mit nur 28 % gewinnen und beförderte 7 Spieler eigenhändig vor dem Finaltisch ins Aus. Ich dagegen konnte kein einziges Spiel gewinnen, jeder Klauversuch wurde durch die extreme „Callbereitschaft“ meines Gegners vereitelt und schließlich hatte ich nur noch knapp 20.000 an Chips, als der Finaltisch losging. Bei Blinds von 2.500/5.000 gab es eigentlich keine taktischen Überlegungen mehr. Einige Male konnte ich mit all-in Moves die Blinds einsammeln und als noch 7 Spieler übrig waren, hatte ich mich immerhin wieder auf 33.000 Chips berappelt. Trotzdem wurde es höchste Zeit für eine Verdoppelung. K-J in Pik waren am Dealerbutton ein exzellenter Vorwand, wieder mal alle Chips in die Mitte zu stellen. Aber diesmal wollte sich unser Chipleader nicht vertreiben lassen, schließlich musste er ja sein Big Blind verteidigen und callte mit J-10. Keine so schlechte Ausgangslage, dachte ich noch, doch mein Gegner schien unverwundbar zu sein. Er riverte eine Straße und ich konnte auf ihr den Heimweg antreten. Das Preisgeld in Höhe von € 1.800 konnte in diesem Zusammenhang höchstens als kleines Trostpflaster bezeichnet werden.
Kurz und schmerzlos gestaltete sich dann das € 400 Turnier am Montag für mich. Grundsätzlich wollte ich es während der ersten Levels ruhig angehen, sammelte einige Male die Blinds ein und wartete geduldig auf eine vernünftige Hand, die eine Verdopplung der Chips versprechen würde. Nach ca. 90 Minuten war es dann soweit: Blinds 100/200, ein loose-aggressive Spieler in früher Position raist auf 500, 2 Plätze weiter gibt es eine Erhöhung auf 2.000 und ich finde im Small Blind ein Paar Könige. Nur kurz überlegt und schon wandern meine 4.800 an Chips in die Mitte. Der ursprüngliche Raiser foldet seine Hand, während der Reraiser noch im gleichen Augenblick callt und mir Pocket Asse zeigt. Ohne Hilfe vom Board werde ich wieder zum Cashgame geschickt.
Fazit: Auch wenn meine persönliche Bilanz mit nur einem 7. Platz insgesamt etwas dürftig ausgefallen ist, überwiegen deutlich die positiven Eindrücke. Die Mannschaft der Spielbank Wiesbaden hat einen tadellosen Job hingelegt und mit diesem Festival die deutsche Pokerturnierszene wirklich bereichert.
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888.com/UNIKUM Deutsche Poker Universitätsmeisterschaft
13.12.2006 von Michael Keiner.
Noch ein Nachtrag zur deutschen Universitätsmeisterschaft: Seine ganz persönlichen Eindrücke aus Sicht eines Teilnehmers schildert Martin Braun in seinem eigenen Pokerblog.
http://quincy-worldwide.blogspot.com/
Fazit: Unbedingt lesenswert !
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888.com/UNIKUM Deutsche Poker Universitätsmeisterschaft
12.12.2006 von Michael Keiner.
Fügen im Zillertal/Austria war am letzten Wochenende der Austragungsort einer deutschen Premiere. Das Finale der 888.com/UNIKUM deutschen Poker Universitätsmeisterschaft stand auf dem Programm. In den vergangenen Wochen wurden 30 Qualifikationsturniere auf PacificPoker als Freeroll durchgeführt. Über 45.000 pokerbegeisterte Studenten nahmen an diesen Turnieren teil und die 30 Sieger trafen sich zum finalen Showdown im Zillertal. Mit von der Partie war auch ein Fernsehteam, das die einzelnen Heats als TV Produktion aufzeichnete, moderiert von Michael Körner, der deutschen Stimme des Pokers beim DSF. Auch ich konnte eine Premiere verzeichnen. Erstmals in meiner Laufbahn hatte ich die Funktion des Turnierdirektors inne. Der Austragungsort, das Hotel Kohlerhof mit seinem stimmungsvollen „Sissi-Saal“ bot eine ideale Kulisse und wurde von allen Beteiligten positiv aufgenommen. Deniz von Pokerevents.de stellte die Dealercrew, die einen tadellosen Job ausübte. Ebenfalls mit viel Enthusiasmus am Werkeln war das gesamte Produktionsteam, die hier einen Spitzenjob verrichteten. Schließlich sollten in 2 Tagen 5 Satellites mit jeweils 6 Spielern, sowie das Finale mit den Gewinnern der einzelnen Heats fernsehtauglich produziert werden.
Dementsprechend super war auch die Stimmung unter den Hauptakteuren der Veranstaltung, unseren Studenten. Die 5 Mädels und 25 Jungs aus Deutschland und der Schweiz waren hochmotiviert bei der Sache, nicht zuletzt auch deshalb, weil es hier einen netten Zuschuss zu den Studienkosten zu erspielen galt. Eigentlich sollte jeder auch ein wenig Gelegenheit zum Ski fahren erhalten, aber leider machte Petrus uns einen Strich durchs Vergnügen und dieser Programmteil fiel mangels Schnee buchstäblich ins Wasser. Langeweile kam trotzdem nicht auf; in einem separaten Teil des Gebäudes wurde ein „Green Room“ eingerichtet, in dem die Studenten den jeweiligen Akteuren am Pokertisch auf einer Leinwand zusehen konnten. Die begeisterten Ausrufe und der Applaus für gelungene Pokermoves waren teilweise im ganzen Haus hörbar.
Über den eigentlichen Verlauf der Veranstaltung möchte ich hier nicht näher berichten. Es soll die Spannung für die Übertragungen auf DSF und „Das Vierte“ Anfang nächsten Jahres erhalten bleiben. Die Ausstrahlungstermine werde ich frühzeitig hier bekannt machen.
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Nordische Glanzlichter
5.12.2006 von Michael Keiner.
Am vergangen Wochenende stand für mich ein Ausflug in den Norden der Republik auf dem Programm. Anlass waren gleich 2 Ereignisse, die auch einzeln betrachtet schon eine Reise wert waren. Zunächst wurde am Freitag der offizielle Betrieb der Hamburger Spielbank in ihren neuen Räumlichkeiten als „Casino Esplanade“ mit einer großen Eröffnungsgala gefeiert. Schon bei der Anfahrt erstrahlt die 1907 erbaute Villa in einem festlichen Licht und bietet dem Casino einen mondänen Charakter, der stark an die elitären Zeiten in Baden-Baden oder auch in Monaco erinnert. Die Innenarchitektur relativiert das Bild dann doch ein wenig, hier ist mehr „Moderne“ mit geradlinigen hellen Flächen angesagt. Die Spieleinrichtungen verteilen sich auf 2 Stockwerke, mit dem von Automaten beherrschten Erdgeschoss und den klassischen Casino Tischspielen im 1. Stock. Aus der Sicht eines Pokerspielers viel zu klein geraten ist unser Revier. Abgeschottet von den übrigen Tablegames findet man nur 2 Pokertische in einem Seitenbereich, die noch dazu für Servicepersonal aufgrund der räumlichen Enge schwer zu erreichen sind. Wer die „alte“ Spielbank Hamburg noch kennt, wird sich zu recht fragen, warum Poker entgegen dem allgemeinen Trend von 3 auf 2 Tische reduziert wurde, sprechen doch die Zeichen der Zeit eine ganz andere Sprache. Aber ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die Geschäftsleitung bei entsprechender Nachfrage von Gästen willens ist, hier im Laufe der Zeit noch nachzubessern. Die Eröffnungsgala selbst war ein toller Erfolg, insgesamt fanden über 1.000 geladene Gäste ihren Weg ins Casino Esplanade, die in guter Stimmung bis in die Morgenstunden den Umzug feierten.
Am Samstag und Sonntag stand dann des „Santa Claus“ Turnier der Spielbank Schenefeld auf meinem Terminplan. Es handelt sich hier um ein €500 No Limit Holdem Turnier, das auf 2 Tage angesetzt ist und eine ausgezeichnete Struktur bietet. 5.000 Startchips und 45 Minuten Levels mit moderaten Steigerungen lassen jede Menge Luft zum (Über-)leben. Die gesamte Pokermannschaft in Schenefeld hat sich schon in der Vergangenheit als äußerst kompetent bei der Durchführung solcher Events erwiesen und die Dealer sind wirklich perfekt ausgebildet. Dementsprechend hochkarätig war auch das Teilnehmerfeld, Katja Thater, Alex Jalali (Gewinner der diesjährigen Master Classics in Amsterdam), „Doug“ Thang (Sieger des EPT Turniers in Baden), Sebastian Ruthenberg (Gewinner der German Open) waren mit von der Partie, um nur einige Namen zu nennen. Für mich selbst lief das Turnier an Tag 1 recht viel versprechend an. Nach einem ziemlich kalten Start und einem misslungenen Bluff schaltete ich mit nur 3.000 verbliebenen Chips auf Tightmodus um und griff erst in den letzten beiden Stunden des Turniers wieder an. Eine Valuehand verhalf mir zur Verdopplung und anschließend konnte ich durch einige gute Moves und natürlich auch gute Karten meine Chips auf 10.600 ohne weiteren Showdown aufbauen. Mit 39 verbliebenen von ursprünglich 63 gestarteten Teilnehmer wurde Tag 1 um kurz nach Mitternacht offiziell beendet, um auch noch ein wenig Zeit und Raum für Cashgames zu schaffen. Tag 2 knüpfte dann zunächst nahtlos an Tag 1 bei mir an, ohne mich auf irgendwelche direkten Konfrontationen einzulassen, wuchs mein Chipcount auf über 13.000 an. Nach gut 2 Stunden sah ich plötzlich meine Chance kommen: Ein Spieler in mittlerer Position raist auf 1.500 (Blinds 300/600) und nachdem alle anderen gefoldet haben, finde ich im BigBlind K-K. Diesmal calle ich nur, da ich natürlich im Hinterkopf habe, bei der Heads up Situation möglicherweise noch ein paar Extrachips einsammeln zu können, zumal mein Gegner etwa 8.000 davon besitzt. Der Flop kommt mit Q-6-3 komplett in Pik. Auf mein Check hin spielt er 1.500 davon an und ich raise ihn nach kurzem Nachdenken all-in. Er callt zügig und dreht A-Q um, mit dem PikAs in seiner Hand. Top Paar mit As Kicker und Nutsflush draw ist natürlich eine Riesenhand, er ist mit 51 Prozent sogar leichter Favorit. Der Turn bringt ironischerweise den PikKönig, gibt ihm den Flush und mir das Topset. Leider kommt kein Paar am River und ich sitze nun mit 3.500 Chips ziemlich shortstaked im Turnier. An Powerplay und Moves ist gar nicht mehr zu denken, meine Chips haben einfach kein Bedrohungspotential mehr. Schließlich scheide ich ziemlich hilflos aus, als ich in mittlerer Position mit A-10 preflop all-in gehe. A-K callt direkt links von mir und ohne Hilfe im Board scheide ich als 28. aus. Trotz dieser Niederlage ist mein Fazit: Spitzenmäßig organisiertes Turnier, Topdealer und sehr guter Service garantieren einen hohen Wohlfühlfaktor. Event im Casino Schenefeld ? Jederzeit gerne wieder!
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