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- 14.6.2010: Der Vegas Blog vom Doc ist wieder da
- 5.1.2010: Time to say Goodbye
- 9.7.2009: Der Main Event – Mein Videoblog von der WSOP Teil 7
- 4.7.2009: Prolog zum Main Event – Mein Videoblog von der WSOP Teil 6
- 27.6.2009: Finaltisch im Omaha Hi/Lo – Mein Videoblog von der WSOP Teil 5
- 20.6.2009: Racing-Battle mit Henning Pohl – Mein Videoblog von der WSOP Teil 4
- 15.6.2009: Golfbattle mit George Danzer – Mein Videoblog von der WSOP Teil 3
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Archive für Januar 2007
Poker Nations Cup – Team Deutschland steht
25.1.2007 von Michael Keiner.
Am Sonntag ist es endlich soweit. Unser deutsches Team reist zum PartyPoker Poker Nations Cup nach Cardiff. Die einzelnen Heats laufen von Montag bis Mittwoch, am Donnerstag findet das Finale statt. 36 Spieler aus 6 Nationen kämpfen um den Titel. Mit von der Partie sind Niederlande (Captain Marcel Luske), USA (Captain Robert Williamson III), Dänemark (Captain Theo Jörgensen), Schweden (Captain Bo Sehlstedt), England (Captain Dave „Devilfish“ Ulliott) und Deutschland (Captain Michael Keiner, powered by 888.com)
In letzter Minute absagen für Deutschland musste Katja Thater. Dringende, nicht verschiebbare Verpflichtungen machten ihre Teilnahme leider unmöglich. Für sie ins Team kommt Phillip Marmorstein. Der zweifache Backgammon-Weltmeister spielt seit über 12 Jahren Poker und hat neben beständigen internationalen Turniererfolgen bereits 4 Finaltische bei der WSOP erreichen können.
Roland Specht, powered by 888.com, ist nach seiner tadellosen Vorstellung im Vorjahr ebenfalls wieder mit von der Partie. Der Pokerprofi aus Frankfurt konnte 2006 seinen Heat als einziger Deutscher gewinnen und erwarb sich in Cardiff den Spitznamen „Mr. Cool“.
Eddy Scharf, zweifacher Poker-Weltmeister aus Köln, gehört zu den erfolgreichsten Turnierspielern der Welt. Neben Auftritten als Pokerexperte beim DSF hat Eddy in jüngster Zeit auch mit der DSF Pokerschule bundesweit Aufmerksamkeit bekommen.
Benjamin Kang, powered by hochgepokert.tv, konnte mit einer beeindruckenden Folge von herausragenden Platzierungen bei internationalen Topturnieren endgültig unter Beweis stellen, dass er zu den besten Spielern Europas zählt.
Unser Onlinequalifikant ist der 19jährige Simon Münz (Pokerstrategy) aus der Nähe von Stuttgart. Simon spielt hauptsächlich online, bis $100/$200 Limit Holdem und besitzt mit der Teilnahme an den German Open (Heat 2) im Oktober in London schon Poker TV Erfahrung.Bereits vor seiner Karriere als Pokerspieler hatte er sich international als Cyber Game Experte einen Namen gemacht.
Während das deutsche Team im letzten Jahr als Außenseiter angetreten ist und mit einem hervorragenden zweiten Platz für allgemeine Überraschung sorgte, zählen wir diesmal zu den Favoriten. Unsere Kampfansage ist klar: Wir wollen gewinnen!
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Pokern beim WDR
21.1.2007 von Michael Keiner.
Am Freitag, dem 26. Januar 2007 läuft auf WDR von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr das Magazin „Daheim & Unterwegs“. Das Magazin wird Live ausgestrahlt. Ein Beitrag beschäftigt sich mit dem Thema Poker. Ich bin vor Ort zu Gast im Studio als Pokerexperte. Es geht dabei um die Entwicklung des Pokerns in Deutschland und natürlich möchte ich auch versuchen, mit einigen Vorurteilen zu unserem Sport aufzuräumen.
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EPT Turnier in Kopenhagen
20.1.2007 von Michael Keiner.
Das Turnier in Kopenhagen war für mich schon zu Ende, bevor überhaupt die erste Hand ausgeteilt wurde. Wie kam es dazu? Aufgrund der Erfahrungen von Barcelona im Herbst und da Kopenhagen quasi das Heimspiel der Skandinavier darstellt, dachte ich mir schon, dass es zu Reservierungsengpässen kommen wird. Ab Mitte November habe ich also schön brav jeden Tag die EPT-Homepage nach einem Anmeldeformular für Kopenhagen ausgespäht. Ende November wurde ich dann endlich fündig, wobei von den 400 Startplätzen noch ganze 24 frei waren. Sofort habe ich mich für Tag 1 B angemeldet und das Buy in überwiesen. Als dann etwa 3 Wochen später die Bestätigungsmail eintrafen, dachte ich eigentlich, alles sei im Lot. Das böse Erwachen kam dann am 17. Januar, also einen Tag vor meinem geplanten Turnierstart. Während ich auf dem Weg zum Flughafen bin, etwa gegen 15 Uhr, ruft mich der Poker Direktor des Casinos an. Wo ich denn bleiben würde, mein Platz sei leer und ich werde munter runter geblindet. Ich falle aus allen Wolken und erklärte ihm, dass ich doch für Tag 1 B reserviert habe. Nein, sagt er, der Computer habe mich auf Tag 1 A platziert. In Windeseile rechne ich meine Optionen durch: Ich könnte gegen 19:15 Uhr im Casino sein und hätte dann etwa 3,500 Chips verloren. Keine ideale Ausgangslage, aber durchaus mit einer fairen Chance noch spielbar. Aber der Direktor macht mir einen Strich durch die Rechnung. Die Hausregel würde besagen, dass bei leeren Plätzen das Tablestake nach 2 Stunden eingezogen wird, auch wenn der Spieler sein buy in bezahlt hat. Komisch nur, dass ich diese Regel auch bei intensiver Nachforschung zu einem späteren Zeitpunkt nirgends schriftlich fixiert vorfand. Er macht mir ein Angebot: Er könne jetzt meinen Platz sofort verkaufen und ich wäre dann der erste Spieler auf der Warteliste für Tag 1 B. Sollte also irgend jemand absagen, hätte ich sofort meinen Platz. Sollte ich doch nicht zum Spielen kommen, würde er mir das Startgeld zurück erstatten. Sämtlicher Alternativen beraubt, willige ich widerstrebend in seinen Vorschlag ein. Ich reise also mit einer gesunden Portion Restoptimismus nach Kopenhagen und treffe noch am gleichen Abend den Manager. Die Chancen stünden gut, meinte er, 3 Leute hätten bisher noch nicht ihr buy in bezahlt und ich solle kurz vor Turnierbeginn am nächsten Mittag wiederkommen. Als ich dann kurz vor 14 Uhr Richtung Rezeption marschiere, sehe ich schon von weitem in seinen Gesichtszügen, dass er keinen Platz für mich hat. Allmählich wird mir klar, dass das Turnier ohne mich statt finden wird. Bitter, aber nicht zu ändern. Im Nachhinein checke ich nochmals die Bestätigungsmail. Sicher, es steht drin dass meine Reservierung für das Turnier am 17. Januar bestätigt wurde; kleingedruckt und ohne Hinweis, dass ich entgegen meiner Reservierung an Tag 1 A zu erscheinen habe. Natürlich hätte ich alles sorgfältiger gegenprüfen müssen, diesen Vorwurf akzeptiere ich. Aber trotzdem bleibt ein extrem schaler Nachgeschmack, was die Kommunikationsfähigkeiten der Turnierorganisation betrifft.
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